Chronik

1955 wurde die Isselwerk Werth GmbH in Isselburg-Werth durch Herrn Sandscheper und Herrn Hoffmann gegründet. Das Fertigungsprogramm bestand aus Erzeugnissen des allgemeinen Metallbaus und Stahlbaus wie Türen, Tore, Geländer, Fenster, Streuwalzen und Stapelregale.

Im Jahre 1962 gründeten Herr Sandscheper und Herr Hoffmann die Metalltürenwerke in Haldern. Das Werk in Haldern wurde aufgebaut und eine Feuerschutztürenfertigung gestartet. Die Aktivitäten in Werth und Haldern wurden 1970 unter dem Namen Isselwerke GmbH & Co. KG zusammengefasst. Im selben Jahr stieg die Hoesch AG mit einem Anteil von 25 % ein und übernahm 1990 die Gesellschaft zu 100 %.

1991 begann die Internationalisierung der Aktivitäten mit Erwerb der Julien Redois S.A. und Soferba S.A. in Frankreich – jetzt Novoferm France S.A. – und Gründung der Novoferm Espańa S.A. Ein Jahr später wurden die Isselwerke GmbH & Co. KG zur „Novoferm GmbH“ umfirmiert. Ferner wurden 1992 Anteile des niederländischen Industrietorherstellers Debo Holding B.V. erworben und Vertriebsgesellschaften in den Niederlanden, Polen, Ungarn und der Schweiz gegründet. Die Siebau Siegener Stahlbauten GmbH und Riexinger Türenwerke GmbH wurden ab 1993 stufenweise ebenfalls Mitglieder der Novoferm. Mit Novoferm Belgium N.V. folgte die Gründung einer Vertriebsgesellschaft in Belgien (1994), sowie einer Industrietor-Vertriebsgesellschaft in Frankreich (1996). Ebenfalls im Jahre 1996 wurde der italienische Türenproduzent Schievano S.r.l. erworben, eine Vertriebsgesellschaft in Griechenland eingerichtet und ein Joint Venture mit Novoferm Alsal S.A. in Spanien eingegangen. Im folgenden Jahr öffneten Vertriebsgesellschaften in Großbritannien, Rumänien und Tschechien. Außerdem wurde ein französischer Hersteller von Feuerschutztüren, Lutermax S.A., erworben. Mit einer feierlichen Eröffnung wurde ein Jahr später in Dortmund das modernste Sektionaltor-Werk Europas eingeweiht. Novoferm beteiligte sich im Jahr 2000 zu 50 % an Dong Bang Steel Door Inc., Korea, und erwarb 2001 den Antriebshersteller tormatic GmbH. In 2003 folgten weitere Gesellschaftsgründungen in Dänemark und Kroatien sowie die Gründung der NovoPort GmbH, eine Vertriebsgesellschaft für Tore und Antriebe in Österreich. Im selben Jahr wurden die restlichen Anteile an der Riexinger Türenwerke GmbH gekauft.

Im Oktober 2003 veräußerte ThyssenKrupp die gesamte Novoferm Gruppe an die japanische Sanwa Shutter Corp. (Sanwa Holdings Corporation). Seit März 2006 hält die Sanwa Shutter Germany GmbH 100% der Anteile an der TST Tor System Technik GmbH. Im Februar 2007 wurde die "Repräsentanz der Novoferm GmbH in der Stadt St. Petersburg" gegründet. Seit 01.04.2007 hält die Novoferm GmbH 100% der Anteile an der Novoferm Balkan AD.

